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Gamen

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Sophie, 23 Jahre

Von Apfel bis Zucker – was essen Gamer*innen?

Eine bunte Dose eines Energydrinks, eine aufgerissene Chipstüte und eine angeknabberte Pizza neben dem flackernden Bildschirm: Etwa so werden Gamer*innen häufig dargestellt. Aber ist das wirklich so? Wie ernähren sich Gamer*innen und was können sie beachten?

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Die Deutsche Sporthochschule Köln und die AOK Gesundheitskasse wollten wissen, ob das Klischee über Gamer*innen realistisch ist: Essen sie wirklich so viel Pizza und trinken dazu Energydrinks? Um diese Fragen zu beantworten, untersuchten sie 2021 in einer Studie das Ernährungsverhalten von mehr als 800 E-Sportler*innen in Deutschland. Die befragten Personen waren zwischen 14 und 60 Jahre alt und überwiegend Freizeitspieler*innen. Das Durchschnittsalter betrug 24 Jahre, das heißt, ein Großteil der befragten Spieler*innen ist wahrscheinlich relativ jung. 86 Prozent sind männlich.

Es ist durchaus vorstellbar, dass sich die jüngeren E-Sportler*innen anders ernähren als die älteren, dazu liegt allerdings noch keine Forschung vor. In jedem Fall sind die Ergebnisse aber ein erster Anhaltspunkt, wie es mit der Ernährung von E-Sportler*innen aussieht.

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Besser als ihr Ruf

Die Forscher*innen fanden heraus, dass das Bild von Gamer*innen, die sich hauptsächlich von Fastfood und Süßigkeiten ernähren, nicht ganz richtig ist. Ein Teil der E-Sportler*innen ernährt sich entsprechend der Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung gesund, sogar gesünder als die Durchschnittsbevölkerung. Dennoch: die Mehrheit der E-Sportler*innen tut das laut dieser Studie nicht.

  • Am Beispiel des Fleischkonsums lässt sich das gut veranschaulichen: Zwar ernähren sich 14,8 Prozent der befragten E-Sportler*innen vegetarisch oder vegan (Gesamtbevölkerung: 4,3 Prozent). Die übrigen essen jedoch im Durchschnitt nahezu täglich Fleisch und überschreiten damit deutlich die empfohlene Menge.
  • Ähnlich ist es beim Verzehr von Obst und Gemüse. Nur 16,5 Prozent der Befragten nehmen die empfohlenen drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst am Tag zu sich.
  • Außerdem essen die E-Sportler*innen durchschnittlich zweimal wöchentlich Fastfood, was als ungesund gilt: zu viel Fett und zu wenig Vitamine.
  • Auch Zucker essen die befragten Gamer*innen zu viel, doch nicht nur in Form von Schokoriegeln und Gummibärchen, sondern hauptsächlich ist der Zucker in Süßgetränken, oft in Energydrinks, zu finden.

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Austauschen

Beim Zocken vergisst du alles um dich herum? Manchmal auch, dich ausgewogen zu ernähren? Wenn du dich dazu mit jemandem austauschen möchtest, findest du hier Rat (online oder vor Ort).

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Wie isst man gesund?

Gerade im Winter sind alle möglichen Infektionskrankheiten im Umlauf, ständig hat man einen leichten Schnupfen oder auch mal eine richtige Grippe und muss im Bett bleiben. Um solche Krankheiten zu bekämpfen, braucht man ein gutes Immunsystem. Das Immunsystem lässt sich unter anderem durch Vitamine stärken, die vor allem in Obst und Gemüse vorkommen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt deshalb, jeden Tag mindestens zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse zu essen. Mit einer Portion ist dabei eine Hand voll gemeint.

Fleisch, vor allem rotes Fleisch, tierische Fette und Zucker, sollen wiederum in möglichst geringen Mengen auf den Teller kommen. Sie enthalten weniger wichtige Inhaltsstoffe als Obst und Gemüse, dafür aber mehr Kalorien, als der Körper braucht, sodass man schneller an Gewicht zunimmt. Empfohlen werden höchstens vier Portionen Fleisch pro Woche.

Ein Problem bei Fetten und Zucker ist, dass sie oft in Lebensmitteln versteckt sind, in denen wir gar nicht damit rechnen. Besonders in Fastfood und Fertiggerichten wie Pizza, Würstchen oder Burgern stecken oft viele ungesunde Fette. Dadurch wird man also unter Umständen dick und eventuell sogar krank.

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Warum gesund ernähren?

Gesunde Ernährung gibt dem Körper Energie und hält ihn bei Kräften. Somit können wir uns besser konzentrieren, Sport treiben und wir erholen uns schneller von Erkältungen und anderen Infekten. Auch auf lange Sicht hält uns eine ausgewogene, gesunde Ernährung fit.

Ein weiteres Argument dafür, weniger Tiere zu essen, ist das Klima. Denn deren Haltung erzeugt große Mengen an klimaschädlichen Treibhausgasen. Bei Rindern kommt hinzu, dass sie selbst Methan ausstoßen, was ebenfalls dem Klima schadet.

Um den Klimawandel nicht voranzutreiben und uns selbst gesund und stark zu bleiben, können folgende, speziell auf Gaming und Online-Gambling zugeschnittene, sechs Tipps hilfreich sein.

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6 Tipps zu gesünderer Ernährung für Gamer*innen und Online-Gambler*innen

  1. Bananen, Trauben und Äpfel lassen sich schnell und einfach in mundgerechten Stücken auf Holzspieße aufziehen, sodass du auch während des Spiels gesund snacken kannst, ohne die Tastatur zu verkleben.
  2. Gemüsesorten wie Möhren kannst du auch gut ohne Kleckern am Computer essen.
  3. Auch Nüsse sind eine gesunde und leckere Alternative für Snacks am Computer, sie liefern außerdem sehr viel Energie und können damit deine Konzentration verbessern.
  4. Statt mit Fleisch kannst du deine Mahlzeit mit verschiedenen Käsesorten (Mozzarella, Feta oder Halloumi) vervollständigen, das Klima wird es dir danken!
  5. Wenn es doch mal Fastfood sein muss, findest du in jedem Supermarkt vegetarische oder vegane Alternativen zu Fleischgerichten wie Cordon bleu, Schnitzel oder Chicken Nuggets.
  6. Für alle, die bereit sind, weniger Energydrinks zu trinken und trotzdem „flüssige Wachmacher“ brauchen, können schwarze, grüne oder Mate Tees eine Alternative bieten, diese kannst du bei Bedarf selbstständig süßen.

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Quelle: Intern

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