Abbildung von SammelkartenQuelle: pexels/ Caleb Oquendo

Bildquellen

  • pexels-caleb-oquendo-7708408: pexels/ Caleb Oquendo
  • pexels-carolina-castilla-arias-1716861: pexels/ Carolina Castilla Arias
Zocken

Bildquellen

  • pexels-caleb-oquendo-7708408: pexels/ Caleb Oquendo
  • pexels-carolina-castilla-arias-1716861: pexels/ Carolina Castilla Arias

Rebekka, 24 Jahre

Zwischen Nostalgie und Investition – Pokémon Sammelkarten

Pokémon ist allen Kindern der 90er und frühen 2000er ein Begriff. Spätestens durch Pokémon Go dann auch der nächsten Generation. Doch die Bedeutung der beliebten Sammelkarten hat sich mittlerweile stark verändert- sie werden mitunter sogar als Geldanlage genutzt. Wie sich der Pokémon Trend entwickelt hat und was es mit den Sammelkarten als Währung auf sich hat, erfahrt ihr hier.

Bildquellen

  • pexels-caleb-oquendo-7708408: pexels/ Caleb Oquendo
  • pexels-carolina-castilla-arias-1716861: pexels/ Carolina Castilla Arias

Für viele ist die Pokémon-Ära mit einem starken Nostalgiegefühl verbunden. Tauschen von Sammelkarten auf dem Schulhof, die Anime-Serie und die Spiele erinnern an die Kindheit und frühe Jugend. Doch besonders die Sammelkarten sind auch heute den meisten ein Begriff. Obwohl diese Karten natürlich auch Teil eines Spiels sind (einer Mischung aus Skat und Schach), werden und wurden sie selten zum Spielen genutzt. Vielmehr liegt ihr eigentlicher Zweck im Tauschen, wobei der Wert jeder Karte einzeln bestimmt wird. Der Trend geht hierbei immer weiter weg vom eigentlichen Sammeln und hin zum Investment-Tipp.

Bildquellen

  • pexels-caleb-oquendo-7708408: pexels/ Caleb Oquendo
  • pexels-carolina-castilla-arias-1716861: pexels/ Carolina Castilla Arias
Person hält ein Pokémon Ball in die KameraQuelle: pexels/ Vincent M.A.

Bildquellen

  • pexels-caleb-oquendo-7708408: pexels/ Caleb Oquendo
  • pexels-carolina-castilla-arias-1716861: pexels/ Carolina Castilla Arias

Investieren in Pokémon-Karten?

Der größte Unterschied zwischen früher und heute ist der Wert der Pokémon-Karten. Heute sind bestimmte Karten, die es nur selten gibt, teilweise sehr viel Geld wert. Das hat dazu geführt, dass einige Personen ein richtiges Geschäft aus dem Sammeln von Pokémon-Karten gemacht haben. Der Hype um die Karten geht also mittlerweile eher in Richtung Investitionschance und Geld.

Wert bestimmen

Wie wird der Wert einer Pokémon-Karte überhaupt definiert? Auf jeder Karte kann man anhand verschiedener Symbole ablesen wie „rare“, also selten sie vorkommt. Früher wurden die Karten mit in die Schule genommen und auf dem Schulhof getauscht. Heute werden Pokémon-Karten sehr viel vorsichtiger behandelt, ihr Wert wird nämlich nicht nur durch ihre Seltenheit, sondern auch durch ihren Zustand bestimmt. Dafür gibt es ein sogenanntes „Grading“, bei dem die Karte einen Wert erhält, wobei der Zustand natürlich miteinbezogen wird. In perfektem Zustand hat eine Karte dann einen Wert von PSA 10. PSA (Professional Sports Authenticator) ist der bekannteste Grading-Service, bei dem man den Wert einer Karte bestimmen lassen kann. So kann es möglich sein, dass zum Beispiel eine deutsche Glurak-Karte der allerersten Generation, die in perfektem Zustand ist, für ca. 40.000 Euro verkauft werden kann. Natürlich verkaufen viele Sammler*innen solche Karten nicht, denn der Wert dieser Karten steigt stetig an.

Bildquellen

  • pexels-caleb-oquendo-7708408: pexels/ Caleb Oquendo
  • pexels-carolina-castilla-arias-1716861: pexels/ Carolina Castilla Arias

Reich werden mit Pokémon-Karten?

Überlegt ihr euch jetzt, eure alte Sammlung aus dem Keller zu holen und damit dann richtig Geld zu machen? Dabei kann man leicht enttäuscht werden. Pokémon wurde früher als Spiel gesehen und die wenigsten Kinder haben die Karten mit großer Sorgfalt behandelt- und wie wir grade erfahren haben, sollte die Karte im bestmöglichen Zustand sein. Es ist also eher unwahrscheinlich, dass man in einer alten Sammlung auf besonders große Schätze stößt. Dennoch soll es beim Pokémon immer noch um den Spaß gehen. Wenn man ein Display (eine Packung) von Pokémon-Karten öffnet, ist vielen bewusst, dass man im Durchschnitt Geld verliert, weil man mehr Geld für das Display ausgegeben hat, als die enthaltenen Karten wert sind. Dennoch geht es vielen dabei um den Spaß oder auch das Nostalgiegefühl und nicht darum, Geld zu gewinnen.

Bildquellen

  • pexels-caleb-oquendo-7708408: pexels/ Caleb Oquendo
  • pexels-carolina-castilla-arias-1716861: pexels/ Carolina Castilla Arias

Glücksspiel?

Aus diesem Grund wird Pokémon übrigens auch eher nicht als Glücksspiel bezeichnet. Beim Glücksspiel droht ein kompletter Verlust. Das Ziehen von besonders wertvollen Karten ist zwar auch dem Zufall überlassen, aber es droht kein kompletter Geldverlust. Allerdings sollte man die Entwicklung in den sozialen Medien auch kritisch betrachten: Youtuber*innen und Streamer*innen öffnen Pokémon Boxen und geben dafür hohe Summen aus, die den Zuschauenden wahrscheinlich nicht zur Verfügung stehen. Es wäre also möglich, sehr viel Geld zu investieren, wobei trotzdem nicht garantiert ist, dieses zurückzugewinnen.

Bildquellen

  • pexels-caleb-oquendo-7708408: pexels/ Caleb Oquendo
  • pexels-carolina-castilla-arias-1716861: pexels/ Carolina Castilla Arias
Bild von Pikachu ein Pokémon TierQuelle: pexels/ Carolina Castilla Arias

Bildquellen

  • pexels-caleb-oquendo-7708408: pexels/ Caleb Oquendo
  • pexels-carolina-castilla-arias-1716861: pexels/ Carolina Castilla Arias

Pokémon Go

Apropos Spaß: eine neue Abwandlung aus dem Pokémon-Universum war Pokémon Go, das für Jüngere Spaß und Ehrgeiz brachte und für Ältere für ein Nostalgiegefühl sorgte. Der Unterschied ist hier, dass das gemeinsame Erleben wieder in die Realität zurückverlegt wird. Das könnten unter anderem ein Gründe dafür sein, warum dieses Spiel so beliebt war.

Wusstest du schon…

…dass Personen, die früher viel Pokémon gespielt haben, eine bestimmte Region dafür im Gehirn haben? Diese wird aktiv, sobald man Bilder von Pokémon Charaktere anschaut.
Hier die amerikanische Studie, falls du mehr darüber lesen möchtest: Pokémon & Gehirnregionen

Bildquellen

  • pexels-caleb-oquendo-7708408: pexels/ Caleb Oquendo
  • pexels-carolina-castilla-arias-1716861: pexels/ Carolina Castilla Arias

Bildquellen

  • pexels-caleb-oquendo-7708408: pexels/ Caleb Oquendo
  • pexels-carolina-castilla-arias-1716861: pexels/ Carolina Castilla Arias

Damit wir unseren Blog stetig weiterentwickeln können, erfassen wir anonymisiert und DSGVO-konform verschiedene Nutzungsstatistiken (Web-Tracking). Informationen und Widerrufsmöglichkeiten findet ihr in unserer Datenschutzerklärung. Des Weiteren setzen wir auf dieser Webseite technisch notwendige Cookies ein. (Informationen & Einstellungen.)

instagramtwitteryoutubeplayfacebook